Meine Mission - Blogparade seidirselbstbewusst


Zu allererst ein Danke an Laura von seidirselbstbewusst dafür, dass du die Blogparade machst und ich mich nochmals mit meinem Warum auseinander setzen konnte. Ich finde die die Idee mit der Blogparade wundervoll und trage gerne meinen Teil dazu bei, genau wie du die Welt zu einem besseren Ort zu machen.... 


So here weg go


FOLE DEINEM HERZEN


Ich glaube, dass jeder Mensch in sich das Potenzial hat, sein Leben in Fülle zu erschaffen und sich selbst zu heilen. Wir müssen es nur erkennen. Wir müssen uns selbst wieder kennenlernen. Und wir sollten uns mehr lieben. Und genau dann kann sich jeder von uns sich sein Leben so gestalten kann, wie er will. Mit einer erfüllenden Partnerschaft, tollem Sex, geilem Soulbusiness, tollem sozialem Umfeld und Gesundheit. Ganz ohne Stress und Krankheiten, mit viel Liebe und Leichtigkeit. Ganz ohne Druck sondern mit viel Genuss.



ES BEGINNT IN DIR SELBST


Denn es beginnt bei uns. Erst, wenn wir 100% ehrlich zu uns sind, hinschauen und uns nichts mehr schönreden, wirklich bereit sind, die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen, kann Veränderung passieren. Erst wenn wir aufhören, nach Bestätigung im Außen zu suchen, raus aus der Opferrolle kommen, können wir in die Fülle gehen. Erst wenn wir unsere Einzigartigkeit als Geschenk annehmen und aufhören, uns zu vergleichen und zu konkurrieren, kann Heilung passieren. Wenn wir verstehen, dass wir gerade weil wir sind, wie wir sind, ok und super sind, können wir eine wunderbare Community basierend auf Liebe und Miteinander aufbauen, in der sich alles zu einem grossen Ganzen ergänzt. Und wenn wir dann noch begreifen, dass wir im Jetzt leben und nicht unsere Gedanken sind, fangen wir an zu leben. Und wenn wir dann auch noch lieb zu uns sind, unseren Körper achten und seine Zeichen verstehen, kann Heilung geschehen.

Meine Mission für 2018 ist, dass ich so vielen Menschen wie möglich genau dabei zu helfen. Und meine grösste Challenge liegt 2018 darin, das unter die Leuten zu bringen und vor Leuten zu sprechen. Mein Learning of the Life soll vielen vielen Menschen helfen, ihr Leben in die Hand zu nehmen, um ein glückliches draus zu machen.


NARZISSMUS VS. SELBSTLIEBE - DU BEKOMMST, WAS DU IN DIR HAST

Denn bei mir war auch nicht immer alles eitler Sonnenschein. Ich hatte eine ziemlich miese Beziehung mit einem Narzissten, lebte fast zehn Jahre in einem goldenen Käfig und hatte alles, was man sich so wünscht. All das, was man meint, dass es braucht, um glücklich zu sein. All the material shit. Ja auch ich war ein Bestätigungssuchender, ein Junkie, eine Abhängige von der Außenwelt. Es war mir so verdammt wichtig, was andere von mir denken, wie ich auf sie wirke und dass sie das toll finden, was ich tue. Das war mir so wichtig, dass ich sogar beim Shoppen darüber nachdachte, was wohl der oder die oder wer auch immer darüber denken würde, wenn ich das anhabe und wie ich wohl wirken würde. Und "trotzdem" fühlte ich mich fast immer unwohl in meiner haut und verkleidet. Trotzdem ich ja toll auf alle wirken wollte, was ich aber natürlich nicht als Schild an mir hatte, sodass es den Leuten hätte auffallen können. Ihr merkt schon, da war null Selbstwert und null Selbstliebe. Das kannte ich damals auch nicht.

Auch dann noch nicht, als ich meinen Partner kennenlernte. Von ihm erwartete ich mir Liebe, Anerkennung, Geborgenheit, Bestätigung, Mitgefühl, eine führende Hand, die mir den Plan für ein erfolgreiches Leben gibt. Aber weit gefehlt. Denn das Gesetz der Resonanz beschert uns im Außen immer das, wie es innerlich in uns aussieht. Und genauso ist es in der Partnerschaft. Mein Mangel an Selbstwertgefühl und Selbstliebe bescherte mir einen Narzissten. Und eins kann ich euch sagen: Der hat mich sowas wie von getriggert. Fast täglich. Anfangs noch rote Rosen und die grosse Liebe, wurde es im Lauf der Jahre und in homöopathischen Dosen immer schlimmer. Ganz schleichend verabschiedete sich mein Selbst. Eine Abwertung hier, ein gemeiner Kommentar, ein aggressiver Wutausbruch hier, ein Demütigung dort... Es wurde so schlimm, dass ich irgendwann gar  nichts mehr sagte, weil ich Angst hatte, dass hinter jeder meiner Aussagen eine gemeine Bewertung lauerte. Meine Lippen wurden immer dünner und ich immer ängstlicher. Irgendwann vergass ich sogar, wer ich war, was ich im Leben wollte, was mir Spass machte und welche Ansichten ich habe. Denn ich hatte alles aus Angst vor Abwertung und in Hoffnung auf Anerkennung aufgegeben. Ich hatte mich aufgegeben.

Klar kam dann das Burnout und die Depression, das kennen bestimmt euch einige von euch. Diese fiesen Gedanken, die dich einfach nur fertig machen. "Du Versager, keiner braucht dich. Du machst deinem Mann nur Ärger. Die Welt wäre besser ohne dich".... Zum Glück kam mir dann Byron Katie über den Weg und ich machte "The Work". Du stellst dir drei Fragen:

1. Stimmt das, was ich denke?
2. Kann ich zu 100% beweisen, dass es stimmt, was ich denke?
3. Wie würde es mir ohne diesen Gedanken gehen?

Klar sagte ich erst ja bei 1. Aber beweisen konnte ich es nicht. Da musste ich schon mal grübeln und irgendwann machte es Klick: Was wäre, wenn ich einfach den Scheiß nicht mehr glaube, den es da in mir denkt? Dann würde es mir besser gehen. Zu diesem Zeitpunkt sass ich heulend wie das letzte Häufchen Elend in einem Hotelzimmer, aus dem ich mich heraustraute, weil ich keine Menschen ertragen konnte. Ich fühlte mich wie ein transparentes Nichts. Natürlich war mir mein narzisstischer Mann keine Hilfe, den es störte, dass ich nicht mehr gut drauf war. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich ein halbes Jahr in diesem Burnout Zustand. Bis mir the Work einfiel und ich von jetzt auf gleich aufhörte, den Scheiß zu glauben, den es in mir denkt. Und dann war sie weg. Ja wirklich. Ich konnte es kaum glauben. Auch am nächsten Morgen. Und auch die Tage darauf. Sie kam nicht wieder, die Depression. Wow. Von da an wusste ich, dass es mein Mindset ist, dass mein Leben formt.

Ein Jahr später stand ich nur mit Handgepäck am Flughafen und wusste, dass ich den Rückflug nie nehmen werde. Ich wusste, wenn ich wieder zurück gehen würde, würde ich kaputt gehen. Ich hatte keine Peil, wovon ich leben sollte, wie ich den Berg an Herausforderungen überwinden sollte oder wie ich meine Möbel holen sollte. Ich wusste nur eins: Wenn ich etzt nicht gehe und in diesem toxischen Umfeld bleibe, gehe ich ein. Ich musste mich selber retten. Und da sagte ich zum ersten Mal in meinem Leben Ja zu mir.



VERTRAUE DEM LEBEN UND DEM UNIVERSUM


Ich vertraute ins Leben und ins Universum und wusste, dass es egal ist, wie es wird. Dass alles im Leben immer für einen ist und alles gut kommt, solange ich nur auf mein Herz höre. Diese tiefe Vertrauen hat mich so bestärkt, dass ich alles geschafft habe. Step by Step brachte ich meinem Mann bei, dass ich nie wieder kommen würde. Klar war es schwer, seinen fiesen Attacken stand zu halten. Aber ich musste es tun. Wie ein Mantra sagte ich mir wieder und wieder: "Der tut mir nicht gut." Auch wenn ich immer wieder einredete, dass er ja auch liebe Seiten hatte - "Der tut mir nicht gut".

Mehr und mehr begriff ich, dass ich die letzten Jahre nicht mein Leben lebte sondern das Leben von zig anderen, denen ich es Recht machen wollte. Denen ich gefallen wollte. Schritt für Schritt lernte ich mich wieder kennen. Konzentrierte mich wieder darauf, meine Meinung zu sagen und zu ihr zu stehen. Es nicht allen Recht machen zu müssen. Dass es egal ist, wie andern auf mich reagieren oder über mich denken, weil ich es eh nicht beeinflussen kann. Zum ersten Mal in meinem Leben lernte ich mich so richtig kennen. Nahm mich an, wie ich bin. Freundete mich mit meinem Körper an. Ich war der glücklichste Mensch in meinem 8m2 WG Zimmer. So glücklich war ich in der zwei stöckigen Maisonette Wohnung mit zwei Bädern und zwei Balkons nicht. Ich erfuhr am eigenen Leib, wie wichtig es ist, anzuerkennen, dass ich genug bin. Dass ich alles bereits in mir habe. Dass ich nicht erst jemand anders sein muss, um geliebt zu werden. Dass ich mir das alles erst selbst zugestehen und geben muss, bevor ich es im Aussen empfangen kann.

Weil eben, Gesetz der Resonanz: Wir bekommen immer das, wie es in uns aussieht. Und heute bin ich super happy mit einem Mann, der mich so liebt, wie ich bin. Ich bin happy in Hamburg in meiner ersten eigenen Wohnung und baue mein Soulbiz als Spiritual Coach auf. Ich liebe es, die universellen Gesetze und Coaching zu verbinden. Und ich geniesse es, mir nicht mehr den Kopf der andern zerbrechen zu müssen. Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, mich selbst zu lieben, zu mir zu stehen - denn nur dann kann es auch im Außen gefunden werden. Aber dann brauche ich es nicht mehr als Bestätigung.

Und genau das wünsche ich mir für so viele Menschen wie möglich. Ich bin da mit meiner Erfahrung. Ich weiss, wie es ist, einen gewaltigen Change in seinem Leben zu machen. Dafür bin ich da. Für euch.





Eure Caro <3




Kommentare

  1. Liebe Caro,

    ich habe deinen Blog über die "Meine Mission 2018"-Blogparade entdeckt und diesen Beitrag direkt veschlungen.
    Was du durchgemacht hast.. meinen höchsten Respekt, dass du es geschafft hast, diese ungesunden Beziehungen loszulassen und wieder zu dir zu finden. Das Gesetz der Resonanz begegnet mir auch immer wieder und was du sagst, kann ich nur unterschreiben. Wir bekommen, woran wir glauben/was wir erwarten. Eine positive Einstellung führt zu einem positiven Leben. Ich finde diesen Gedanken sehr beruhigend, weil es heißt, dass wir es selbst in der Hand haben.

    Alles Gute für dich und deinen weiteren Weg!

    Liebe Grüße,
    Chrissi

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    www.zentreasures.de

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