Tag 17 & 18 - 18 Tage Weg des Herzens - ein Zwischenbericht

Fast schon drei Wochen gehe ich nun den Weg des Herzens. Wirklich in jeder Hinsicht. Ich beschäftige mich ja schon seit fast 10 Jahren mit dem Spiritualität, aber so "nahe dran" wie seit dem 31.7. war ich noch nie. Eigentlich kurz mal Zeit, einen kleinen Zwischenbericht zu verfassen. Ich stelle mir mal selber ein paar Fragen ;-)


Hi Caro in mir, hier ein paar Fragen von mir zu deinem Selbst:

1) Wie fühlst du dich heute und wie zu Beginn deiner Reise?
Hm, ich lebe ja im Jetzt, woher sollte ich das also noch wissen ;-) Scherz beiseite, ich fühlte mich zu Beginn meiner Reise voller Tatendrang aber ein bisschen mulmig war mir schon. Echt, so voll jetzt ins Ungewisse? Ja. Ich war und bin immer noch überzeugt, dass der Weg des Herzens der einzig richtige ist. Denn bisher bin ich den Weg des Verstandes gegangen und dieser hat mich weder erfüllt noch weiter gebracht. Nach und nach schwand diese Mulmigkeit und ich fing an, das Unbekannte zu mögen. Heute, also 18 Tage später, fühlt es sich total stimmig an für mich. Ich bin dankbar, dass ich das Vertrauen in mich wieder gefunden haben und es sich jeden Tag mehr und mehr festigt. Ich kann heute fast gar nicht mehr glauben, dass ich noch letzten Monat so "narrow minded" war. Heute fühlt sich alles weit, leicht und kribbelig an. Unbeschwert und sicher.

2) Was hat sich verändert?
Mein Gefühlszustand und meine Sichtweise auf Dinge. Ich fühle mich so bei mir. Endlich entscheide NUR ICH über mein Leben und lasse schlaue Ratschläge von anderen links liegen. Ich frage uach niemanden mehr nach Rat, ich bin selber mein bester Ratgeber. Ein geiles Gefühl. Niemand kann mir Sicherheit geben, nur ich mir selber. Auch kein Arbeitgeber. Ich verstecke mich nicht mehr und gehe raus, ich zeige mich. In den letzten Wochen habe ich soviele neue Leute kennengelernt, online wie offline, wie die letzten 10 Jahre in der Schweiz nicht. Naja, fast ;-) Ich habe erkannt, dass von der Seite der Trennung in eine Welt der Verbundenheit gewechselt bin. Das nenn ich mal nen Shift.

3) Was läuft noch nicht so?
Naja, die Ziele habe ich noch nicht fertig gesetzt. Ich bin zwar schon strukturierter und fokussierter, aber ich schaffe es noch nicht so ganz alles in einen Einklang, in einen Flow zu bringen. Also meinen Noch-Job, Beziehung, Freunde, Familie und meine Transformation, mein Buch und mein neues Seelenbusiness. Ich sehe vieles klarer und habe weniger Stress, aber diese Routine fehlt mir noch. Da muss ich mir noch einen Überblick über die Gesamtsituation verschaffen, wie es meine Schwester heute beim Kaffee in der Küche so schön gesagt hat.

4) Was hast du gelernt?
Boa, vieles. Das Herz hat immer Recht. Mein Bauchgefühl stimmt immer. Ich kenne meine Vision, die essenziell für mein weiteres Leben ist und mein Handeln bestimmt - das große WARUM. Ich muss den Weg nicht kennen, er zeigt sich, wenn ich ihn gehe. Ich kann vertrauen, zu 100%. Mir wird nichts passieren. In der Angst liegt immer ein Geschenk. Wenn ich sie überwinde, entwickle ich mich weiter und werde belohnt. Alles ist verbunden. Es gibt keine Trennung. Den nervigen stimmen in meinem Kopf, die mir Minderwertigkeit suggerieren wollen, kann ich getrost einen Arschtritt geben. Und ich könnte mich in den A.... beißen, dass ich noch nicht seit meiner Kindheit diesen Weg gehe. Wie geil wäre das heute wohl? Ich meine, dieser Weg ist leicht, wunderbar und voller Freude. Alles ist so easy, zu schön, um wahr zu sein, würden viele Außenstehende sagen. Ach ja, und bloss nicht zuviel Zeit mit low-energy Leuten verbringen, die mir nur Energie rauben. 

5) Was war die bisher grösste Herausforderung?
Aus meiner Comfort Zone auszubrechen. Mich rauszubewegen, neue Leute treffen und das Unbekannte live erleben. Wirklich 100% dranbleiben trotz Kritiker im Kopf, der vor allem morgens aktiv wird. Abr immer ruhiger wird. Denn meine Arschtritte tun ihm weh ;-)

6) Komisch, ich hätte jetzt an die Job Kündigung gedacht.
Nein, das war absolut ein Befreiungsschlag. Hätte ich es nicht gemacht, dann hätte ich mich nie dazu entschieden, schon JETZT voll mit meinem Seelenbusiness zu starten. Das ist es doch, wenn Tony Robbins sagt: "you have to burn all bridges. No way back." Sobald wir eine Hintertür offen lassen, vertrauen wir uns nicht selber und verarschen uns nur. Diese Power habe ich jetzt zum ersten Mal in meinem Leben erlebt. Das ging aber nur, weil ich vorher meine Vision herausgefunden habe. Das gibt mir die Sicherheit, die mir ein Arbeitgeber nie geben kann.

7) Würdest du den Weg des Herzens anderen empfehlen?
Du stellst mir wirklich diese Frage? Ja klar. Aber ich würde es nie jemanden von mir aus sagen, dass ich das mache. ich würde damit nicht "missionieren". Es ist eine sehr persönliche Sache und entweder ist man bereit, oder nicht. Die Gesellschaft ist noch zu sehr in den alten Denkmustern verhaftet. Aber ich spüre, dass mehr und mehr Leute bereit für den Weg des Herzens sind. Also beide Daumen hoch!

8) Was wünscht du dir für deinen weiteren Weg?
Dass ich alles in Einklang bringe und ein wirklich ausgeglichenes Leben habe. Dass ich immer weiss, wo ich stehe. Und ich muss mich wieder mehr bewegen, mehr Zeit für mich einräumen und auch meine Ernährung wieder verbessern. Ich will mich jeden Tag leicht und unbeschwert fühlen und immer wissen, dass ich auf dem Pfad des Herzens meine Vision umsetzen werde.

Ich danke mir für das Interview mit mir selbst ;-)



Erkenntnis der letzten 18 Tage:

Das Herz hat immer Recht

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